Bunker in NRW:

Buchenwald

bunker dänemark 

Eins der ersten Konzentrationslager des III. Reiches, am 15. Juli 1937 trafen die ersten 149 Häftlinge auf dem Ettersberg ein. Der Ettersberg liegt in Thüringen nahe der Kulturstadt Weimar. Der Kommandant des neuen Lagers wird Karl Otto Koch (* 2. August 1897; † 5. April 1945 im KL Buchenwald, hingerichtet). Der gelernte Buchhalter, seit 1930 in der NSDAP (Nr. 475.586) und seit 1931 in der SS (Nr. 14830) konnte sich in mehreren KL´s auf die Aufgabe ein eigenes Lager zu leiten vorbereiten. Die Gefangen müssen erst einmal das Lager entstehen lassen, Baracken, Kasernen, Bahnhof und Kanalisation müssen angelegt werden. Bis zum Jahres Ende befinden sich 2561 Gefangene auf dem Berg, von denen 48 den Tod fanden. Das Lager wächst sehr schnell so das sich Ende 1938 schon 11028 Gefangene dort befinden von denen wiederrum 771 sterben. Im Jahre 1939 bricht im Lager durch die Überfüllung und durch den anhaltenden Wassermangel der Typhus aus, ein halbes Jahr später grassiert die Ruhr im Lager. Im Jahre 1939 sterben 1235 von den 11807 Gefangenen des Lagers. 1940 wird das Krematorium errichtet und der Pferdestall, für Karl Koch und seine Frau Ilse Koch, gebaut. 1940 geht die Zahl der Häftlinge weiter zurück auf 7440 wobei immer noch 1772 Gefangene sterben. Im Jahre 1941 beginnt der Krieg mit der Sowjetunion, aus den Anfangserfolgen und der daraus resultierenden Gefangenzahl werden auch russische Kriegsgefangene in die KL´s eingeliefert. In Buchenwald befinden sich zum Jahresende 1903 Kriegsgefangene und 7911 Häftlinge, es sterben immer noch 1522 Häftlinge, tote Kriegsgefangene tauchen in der Statistik (http://www.buchenwald.de/) nicht auf. Nach dem sich gegen den Lagerkommandanten und seine Frau der Vorwurf der Korruption laut wurde er nach Majdanek versetz und dort zum Lagerkommandanten ernannt. Sein Nachfolger wurde Hermann Pister. Er erweiterte 1942 das Lager um das sogenannte Kleine Lager und es wurden 1942 9517 Häftlinge inhaftiert und es starben 1942 2898 Gefangene im Lager. 1943 wird direkt neben dem Lager das Gustloff-Werk II Gebaut und nimmt seine Produktion auf, jedoch wurde es fast vollständig zerstört als die Alliierten am 24.08.1944 das Lager und das Werk bombardierten, bei dem Angriff sterben 388 Häftlinge ca. 2000 werden verwundet. Im August wird das Außenlager Dora errichtet, eines von vielen. (ca. 88 Stück von denen einige selbst Stammlager wurden) Im Lager werden nun 37319 Gefangene geführt, ungefähr die Hälfte befindet sich in den Außenlagern. 3516 Häftlinge sterben 1943 in Buchenwald. Nach dem Attentat auf Hitler werden viele Mandatsträger der Weimarerparteien  eingeliefert. Die Lagerbelegung wächst auf 87258 Gefangene und es sterben 8644 Häftlinge in der Gefangenschaft. 1945 kommt die Zeit der Todesmärsche, als eins der letzten großen KL´s die Zahl der Gefangenen in den Außenlagern und im Stammlager selbst erreicht 112000 Menschen. Im April 1945 gehen im ganzen Reich langsam die Lichter aus, so auch in Buchenwald. Am 6. April befinden sich 88400 Gefangene auf dem Berg. Ungefähr 28000 verlassen das Lager im Todesmarsch Richtung Dachau und Theresienstadt. Am 11. April fliehen die SS Wachen und der Lagerwiderstand übernimmt die Kontrolle bis die 6. Pz. Div. Der Amerikaner das Lager befreit.
Kaum waren die Amerikaner weg kamen die Russen und führten das Lager der ursprünglichen Nutzung wieder zu. Im August wurde dort eines von 10 Lagern errichtet um dort deutsche Gefangene jeder Bevölkerungsschicht zu internieren.  Das Lager bestand noch bis 1950 und laut offiziellen Dokumenten starben dort 7113 Deutsche.
Heute kann man noch die Ruinen des Gustloff Werkes sehn, die Grundmauern der Führersiedlung und der Falknerei. Auf dem Lagergelände stehen noch einige Gebäude und Wachtürme. Die Gärtnerei steht noch und man kann im Lagerkrankenbau noch die Lage der Wege sehn. Hundezwinger, Krematorium, Bärengehege, Museum im Kammergebäude und wechselnde Ausstellungen in der Häftlingswäscherei sind auch noch Orte die man, wenn man dort ist nicht verpassen sollte. Ferner gibt es dort ein Kino in dem man sich über das Areal informieren kann. Dort kann man Bücher über das Lager, den Nationalsozialismus und sein Folgen kaufen. Es besteht eine Busverbindung zum Weimarerzentrum. Kurz vor dem Lagergelände befindet sich eine internationale Gedenkstätte mit einem riesigen Glockenturm und drei Aschegräbern.  
http://www.buchenwald.de/media_de/bw_abb_bwkarte.html

Die U-Bootbunker Bitte Weiter Runter Blättern.

  Im 2. Weltkrieg wurde der Seekrieg hauptsächlich von der deutschen U-Bootwaffe nach England getragen.  Allein die Versenkungszahlen aus den Jahren ´41 - ´43 sprechen Bände. 1940 versenkten die deutschen U-Boote 2.186.158 BRT und 1941 waren es auch 2.171.070 BRT aber Ende 1942 Versenkten deutsche U-Boote sage und schreibe 6.266.215 BRT. Das die Alliierten nun alles dransetzen würden um den Grauen Wölfen den Gar auszumachen war nun keine Frage mehr.
Die Alliierte Luftwaffe sollte die U-Boote schon im Hafen außergefecht  setzen, denn nur dort konnte man mit Bestimmtheit sagen wo sie waren. Waren sie erstmal ausgelaufen musste man sie suchen.
Die deutsche Seekriegsleitung erkannte das Problem und fing sofort mit dem Bau der Bunker an. Viele Konzentrationslagerhäftlinge mussten beim Bau mitwirken. In den Bunkern in z.B. in Bremen sollten U-Boote zusammen gesetzt werden, sie wurden in Sektionen angeliefert was zu einer Fertigungszeit von 56 Stunden für ein Boot führen sollte. Die Bunker an der Atlantikküste wurden als Ankerplätze und Reperaturwerften  für Heimkehrende U-Boote  benutzt, um sie so der Einwirkung feindlicher Bomber zu entziehen. Als die Alliierten aber in Frankreich landeten gingen die Stützpunkte, einer nach dem andern verloren. Die U-Boote wurden nach Norwegen oder in die Heimat verlegt. So wurde auch die Anfahrt ins Operationsgebiet im Atlantik wieder länger und dadurch gefährlicher. Die Versenkungszahlen sanken von 2.588.906 BRT im Jahr 1943 auf        773.327 BRT 1944, und 1945 waren es nur 281.716 BRT. Natürlich waren die Bekämpfungsmethoden der Alliierten auch sehr verbessert worden, was zu einer sehr hohen Verlustzahl führte. Fast 40000 U-Bootfahrer fanden den Tod. Von 1160 gebauten Booten kamen 863 zum Einsatz und davon wurden 780 versenkt. 
Am U-Bootbunker Valentin in Bremen will ich euch einmal die Dimensionen darstellen.
Der Bunker ist 430 m lang                                          
An der breitesten Stelle ist er 100m breit           
Und er ist ca. 30 m hoch
Er steht auf einer Fläche von 35380 m²
Seine Betondecke beträgt an der dicksten Stelle 7 m
Und an der dünnsten immer noch 4,5 m
Es wurden ca. 500000 Tonnen Beton verbaut

Die Alliierten konnten keinen U-Bootbunker wirklich ernsthaft mit ihren Bomben beschädigen. Ein Großteil der Bunker findet immer noch gebrauch. In Valentin befindet sich heute ein Marinedepot der Bundesmarine.
Es gibt U-Bootbunker auch in:
Kiel, Hamburg, Wilhelmshafen, Brest, Lorient, La Rochelle, St. Nazaire, Bordeaux und Trontheim. © SargonIII

Unberührte Bunker an Dänemarks Küste entdeckt

bunker dänemark Hier Die Bilder (Klick)

Im Mai 2008 wurden durch ein Unwetter, vier deutsche Bunker, an der Küste Dänemarks entdeckt.
Die Bunker waren unentdeckt geblieben, da sie von Sand bedeckt waren. Erst eine Sturmflut mit starkem Wind, legte die seit über 60 Jahren verschollenen Mannschafts-Bunker frei.
Doch bevor weiter über diesen Fund berichtet wird, sollen einige Hintergrundinformationen helfen, die Geschichte der Anlage zu verstehen.

1941 übermannte Adolf Hitler das Gefühl, dass die Alliierten eine Landungsoperation durchführe würden. Er lies darauf hin die Küste am Atlantik befestigen.
Er sollte Recht behalten.
Am 18/19 August 1942 versuchten kanadische Truppen eine Landung in Dieppe- Frankreich.
Dieser Landungsversuch scheiterte.
Hitler war in Alarmbereitschaft und erteilte am 25 August desselben Jahres, den Befehl, die Stellung zu einem Wall auszubauen. So entstand der Atlantikwall. Die Organisation Todt übernahm dieses Bauvorhaben und setzte es bis 1944 fort.
Im November 1943 übernahm Generalfeldmarschall Erwin Rommel die Bauleitung und trieb die bis dato, nur schleppend voran kommenden Arbeiten, voran.
So entstanden auf 5000 Km mehrer Tausend Bunker und Geschützanlagen.
Rommel erkannte, das die Geschütze nicht ausreichend waren, um die Küste abzudecken und lies zusätzlich Hindernisse im Wasser und am Strand bauen. Viele davon, waren zusätzlich vermint oder mit Sprenggranaten bestückt.
Die Nahsicherung wurde durch MG- Trupps übernommen, die mit ihren MG 42 den Strand abdecken konnten.
So sollte einer möglichen Invasion entgegengewirkt werden.
Hitler ging von einem Angriff über Dänemarks Küsten aus und lies dort den Wall besonders befestigen. Jedoch blieb der Angriff dort aus.
Der Anngriff der Alliierten traf die Normandie. Trotz blutiger und verlustreicher Kämpfe, wurde der Atlantikwall an diesem Küstenabschnitt durchbrochen.
Eine Sicherung, deutscher Seite, im Hinterland wurde nie getroffen, da man nicht damit rechnete, dass der Atlantikwall überwunde werden konnte.
Die Garnisonen an der Küste Dänemarks hatten während des Krieges nicht viel zu tun. Der erwartete Angriff blieb aus. Lediglich Schießübungen wurden durchgeführt.
Das einzigste was die Truppen zu tun hatten, war die Bunker vor der Versandung zu schützen.
Die Küste Dänemarks ist immer in Bewegung und die Dünen sind eine echte Herausforderung.
So wundert es nicht, dass die vier unentdeckten Bunker, schnell versandeten und verschwanden.
Bei der Entdeckung wunderte man sich, dass alles in den Bunkern gut erhalten vorgefunden wurde. Die völlige Dunkelheit und die luftdichte Abschottung durch den Sand, ließen dass Innere des Bunkers konservieren.
Es wurden Tische, Stühle, Betten, Schuhe, Kleidung, Konserven und einige persönliche Gegenstände der Bunkertruppen gefunden. Waffen wurden nicht entdeckt. Auch dafür gibt es eine logische Erklärung.
Bei Kriegsende wurden alle Truppen zurück geordert um bei der Heimatverteidigung zu helfen. Ein Veteran, der in diesen Bunker diente erinnert sich: ,, Wir haben all unser Hab und Gut liegen lassen und durften nur unsere Waffen mitnehmen.“
Nach dem Krieg wurden die Bunker von den Dänen durchsucht und ausgeschlachtet, da es an Eisen mangelte. Dabei gingen viele persönliche Dinge zu Grunde.
Die vier unberührten Bunker, sollte dieses Schicksal nicht ereilen. Es ist nicht geklärt, warum sie unentdeckt blieben. Man geht aber davon aus, dass eine Flut oder ein Sturm sie vollkommen mit Sand bedeckten und dass sie so nicht mehr auffindbar waren.
Eine weitere Theorie spricht von Wanderdünen.
Was auch immer für die Versandung gesorgt hat, sorgte für die Konservierung eines Stück Geshichtes. Es ist ein Jahrhundertfund und bisher einzigartig in diesem Ausmaß.
Wer kann erahnen, was der Sand noch zu verbergen hat?!

© Snake

Führerbunker Berlin.

Berlin 1936.

Es passierte Ungewöhnliches am Reichstagsgebäude. Bagger rollten an, Kräne wurden aufgestellt und viele Arbeiter kamen herbei. Fragen der Bevölkerung wurden nicht mehr beantwortet, oder nur unzureichend.
Was sollte hier entstehen? Oder sollten nur die Gärten umgestaltet werden?

Die Antwort war eine ganz andere.
Nach dem Adolph Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde, gab er den Befehl, Schutz- einrichtungen für die Bevölkerung und sich, sowie für seine Staatsoberhäupter, zu errichten.
Während für die Bevölkerung, enge und knapp bemessene Schutzanlagen errichtet wurden, entstand unter dem Reichstag, bzw. unter den Gärten, ein Bunkerkomplex, in zwei Ebenen.
1936 wurde mit dem Bau begonnen und erst 1943 war die Anlage fertig gestellt und somit einsatzbereit.
Erst 1945 wurden, in einem zweitem Bauabschnitt, Hitler Privaträume angefügt. Kurz vor Bezug und seinem Ende waren diese, bezugsbereit.
Das Bauwerk umfasste 30 Räume und war mit einer vier Meter dicken Stahlbetonkonstruktion gesichert, die weiterhin durch einen Meter Erde verstärkt wurde.
Aus Angst vor Fliegerbomben, lies Hitler eine weitere Schicht Stahlbeton auftragen und die Seitenwandstärke verdoppeln.
Ausgänge befanden sich im Reichstag und ein Notausgang in den Gärten.
Beim Bau wurde nicht beachtet, dass der Bunker unter dem Grundwasserspiegel lag. Somit mussten Pumpen dafür Sorge tragen, dass dieser nicht voll lief.
Der Bunker war autark. Er besaß eine eigene Frischluftzufuhr, die durch verschiedene Filter in der Lage war, sogar einen Giftgasangriff abzuwehren.
Die Stromversorgung wurde durch einen Dieselgenerator gewährleistet.
Nahrung wurde in der eigens dafür errichteten Küche zubereitet.
Der Bunker an sich, wurde au Hitlers Wunsch hin, nicht prunkvoll verkleidet, sondern spartanisch und praktisch. Auch Hitlers Privaträume wurden nicht verkleidet.
Um die Sicherheit im Bunker zu erhöhen, wurden gassichere Schutztüren eingebaut, die die einzelnen Abschnitte von einander trennten. Selbst wenn in einem Bereich, Gas eintrat, konnten die anderen weiter operieren.
Gesichert wurde der Bunker durch ein spezielles SS. Kommando, das Führerbegleit-kommando (FBK).
Zur Abwehr von Fliegern wurden Flak- stellungen errichtet.
Auf Wunsch von Hitler, wurden im Bunker, keine Waffen getragen. Nur er selbst und sein Telefonist, hatten dieses Privileg.
Besucher mussten an der Garderobe ihre Waffen ablegen.

Hitler bezog am 16. Januar 1945 den Bunker, da die Gefahr von Luftangriffen auf Berlin, erheblich stieg. Er sollte diesen nie wieder verlassen.
Im Februar folgte im Eva Braun und bezog zwei Räume, neben Hitler.
Nach und nach folgte auch der Stab. Als letzte zogen im April Joseph Goebbels mit seiner Familie ein.
Zu dem Zeitpunk ahnte niemand, das ein Grossteil der Bunkerbesatzung, hier sterben würden.
Am 30. April 1945 nahmen sich der Führer und seine Frau das Leben. Ihre Leichen sollten verbrannt werden. In einem Bombentrichter wurden sie mit Benzin übergossen und angezündet, verbannten jedoch nicht. Hitlers Überreste, bzw., ein Teil seines Schädels und des Gebisses, wurden nach Russland überstellt, wo er sich noch heute befindet.
Weniger bekannt wurde, dass sich Familie Goebbels, ebenfalls das Leben nahm. Auch ihre Kinder mussten Giftkappseln schlucken und starben auf grausame Weise.
Somit war das NS- Regime ausgelöscht. Deutschland unterschrieb die totale Kapitulation.
1947 versuchten russische Pioniere den Bunker zu sprengen, hatten damit aber keinen Erfolg.
Bei Bauarbeiten 1988 wurde der Bunker dann verfüllt. Heute befindet sich ein Parkplatz und ein Spielplatz an der Stelle, von der Hitler die Welt regieren wollte!

© Snake

Rodenburg Menden

bunker rodenburg 

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Menden, eine Stadt mitten im Sauerland gelegen. Sie ist bekannt für ihre alten Bauten und wurde oftmals in Gedichten beschireben. Eine Kleinstadt mit besonderem Flair. Wer hier wohnt, oder zu Besuch ist, fühlt sich wohl.

Menden hat jedoch auch eine dunkle Vergangenheit, über die nicht viel bekannt ist. Hexenverbrennungen im 12. Jahrhundert gehören genauso zum Stadtbild, wie die Erschiessung von Kriegsgefangenen.
Zu der dunklen Vergangenheit gehört auch das traurige Schicksaal der Rodenburg, die durch Neid, geschlifffen und somit fast völlig vernichtet wurde.
Die Geschichte soll hier erzählt werden

Ritter Gosswin zu Menden, erbaute 1246- 1248 die Rodenburg auf dem Rodenberg in Menden. Rodenburg bedeutet Höhenburg.
Der edle Ritter war ein Lehnträger des Erzbischofs von Köln und wollte mit der Burg, Menden vor Angriffen schützen. Er finanzierte den Bau aus eigener Tasche und lies die Burg auf dem startegisch wichtigem Rodenberg erichten, von wo eien bestmögliche Verteidigung möglich war.
Fast 30 Jahre lang, wachten die Burg und seine Ritter über die kleine Stadt Menden.
Im Jahre 1276 musste Gosswin die Burg und die Vogtei Menden, an seinen Lehsherren abtreten. Nur weinig später, viel die Burg in den Machtbereich der Märker, wurde aber wieder freigelöst.
1301 befahlen die Grafen von der Mark, die Schleifung der Burg, da sie befürchteten, das Gosswin und seine Anhänger zu große Macht bekommen könnten. Ein weitere Grund war, Macht. Die Grafen von der Mark wollten sich weitere Ländereien aneignen und ihr Gebiet vergrößern. Somit wurde die stolze Burg angegriffen und Niedergebrannt.

Was aus Gosswin und seinen Gefolgsleuten wurde, ist bis weilen nicht bekannt.

Lange Jahre galt die Burg als völlig zerstört. Mitte der 50 Jahre, unternahm der Rektor, Robert Frese, mit seinen Schülern, Ausgrabungen im Wald vor und stieß so auf die heutigen Reste der Rodenburg.

Die Ruine ist seit dem nicht verändert worden und weitere Ausgrabungen haben nicht stattgefunden. Lediglich wurden die Reste gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wer weis, ob der Erboden nicht doch noch etwas verbirgt.

C by Snake

Der Berghof in Obersalzberg

berghof Für Bilder auf das Bild Klicken.

Der Berghof

Hitlers letzter Rückzugsort? Die Alpenfestung? Oder nur Erholungsort mit Luftschutzbunkern?

Wer sich dem Obersalzberg nähert der wird von der Aussicht auf die Alpen begeistert sein. Fast nichts erinnert an die Zeit wo er im Mittelpunkt der Geschichte stand. Ein Paar Ruinen dort, ein Paar Bunkertrümmer dort. Und die Phantasie geschürt durch die Medienberichte. Auf den ersten Blick steht von früher garnichts mehr. Aber wenn man genauer hinschaut existieren noch einige Gebäude von einst. So das Hotel „zum Türken“ , früher sitz des RSD und mit Verbindung zum Bunker von Adolf Hitler. Etwas oberhalb Stand die SS Kaserne und der Platterhof, leider aus „Nichts soll an das Dritte Reich erinnern“ Mentalität abgerissen und zum Parkplatz um gestaltet.
Der Gutshof, Musterhof fürs Tausendjährige Reich, von den Amis als Ski und Golfplatz um genutzt und heute der Öffentlichkeit zugänglich.
Das ehemalige Gästehaus als Dokumentationsstätte und Bunkereingang zum Gästehausbunker.
Etliche Gebäude der Adjutanten, das Atelier Speer usw.
Nichts desto trotz befinden sich Kilometer lange Stollen, Bunker und Kavernen unter dem Berg, einteil ist für die Besucher freigegeben, ein kleiner Teil aus Angst vor „Pilgern“ gesperrt und ein Recht großer Teil ist noch nicht fertig gewesen und deshalb ist die Begehung Lebensgefährlich und auch nicht möglich.
Aber das was man sehen kann ist schon erstaunlich. Seit 1945 dringt in die Bunker kein Wasser ein, sie wären bei regelmäßiger Wartung der Anlagen (die schon längst geklaut oder verrottet sind) noch heute zur Nutzung bereit.
Wer wann wo Baute und was, lässt sich nur durch ordentliche Recherche rausfinden, viele Häuser wurden am 25. April 1945 durch sinnlose Bombenangriffe ohne Taktischen und Strategischen Sinn zum Ende des Krieges vernichtet, die Bunkeranlagen sind dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Thingstätte in Heidelberg

thingstätteDie Heidelberger Thingstätte ist die Bekannteste von etwa 40 Thingplätzen aus der Nazi-Zeit und wurde 1934-35 nach Bauplänen des Architekten H. Alker des Reichsarbeitsdienst und Studenten aus Heidelberg erbaut. Geografisch ist sie das Gegenstück zum Heidelberger Ehrenfriedhof, der 1934 auf dem Ameisenbuckel, dem Heiligenberg auf der anderen Neckarseite gegenüberliegenden Höhenzug, für die toten Heidelberger Soldaten des Ersten Weltkrieges Erbaut worden ist.
Es gibt 56 Zuschauerreihen, die 25 Meter schräg ansteigen, es gibt für 20.000 Besucher Platz. Das Halbrund der Feierstätte (vom Begriff Thingstätte hat man sich damals getrennt) ist am 22. Juni 1935 von Propagandaminister Joseph Goebbels eröffnet worden. An diesem Tag wurden die Feierstätte während der Hitler-Zeit das einzige mal voll besetzt. Joseph Goebbels, der in Heidelberg Studiert hat, polemisierte mit seiner Rede gegen den Parlamentarismus und die Demokratie: »In diesem monumentalen Bau haben wir unserem Stil und unserer Lebensauffassung einen lebendigen plastischen und monumentalen Ausdruck gegeben. Diese Stätten sind in Wirklichkeit die Landtage unserer Zeit. Es wird ein Tag kommen, wo das deutsche Volk zu diesen steinernen Stätten wandelt, um sich auf ihnen in kultischen Spielen zu seinem unvergänglichen neuen Leben zu bekennen.«
Die Thingstätte ist auf einem alt germanischen Kultplatz erbaut worden, womit sie als Kultstätte der Blut und Boden-Mystik angepriesen worden ist. Die Tribüne wurde Häufig für Propagandaveranstaltungen genutzt. In den darauf folgenden Jahren gab es Vorstellungen von Thingspielen wie »Der Weg ins Reich«, und »Das Oratorium der Arbeit«. Recht schnell verloren die Nationalisten das Interesse an der Feierstätte, da die Medien eine effektivere Propaganda waren. Bis 1939 wurden weiterhin Feste Sonnenwenden gefeiert.

Luftschutzstollen in Dortmund (Defdahl).

bunker defdahlDas Bauordnungsamt versuchte ein Luftschutzstollen an der Straße „Im Defdahl 199 bis 205“ zu erkunden. Dazu folgenden Sachstandsbericht. Zur Erkundung von Verlauf, Ausdehnung(Abzweige, Kammern) und Bauart des Luftschutzstollens wurde/werden im Beisein eines Sachverständigen mit bergtechnischer Kenntnis.Eine Begehung über ein noch intakten Bunker Eingang. Das Vorhandensein des noch intakten Bunker Eingang ließ auch einen noch intakten Zugang zu dem eigentlichen Stollen oder Teilen davon vermuten.
Die Sohle des Treppenabgangs steht unter Wasser, und ist zudem durch wechselnde Wasserstände stark verschlammt, so dass der enge Stollengang nur durch Betreten mit entsprechender Ausrüstung eingesehen werden konnte. Bei der Begehung am vergangenen Donnerstag wurde jedoch wider Erwarten im Gang zum Stollen schon in etwa ein Meter Entfernung von der Treppenanlage eine Wand mit einer offensichtlich zubetonierten Tür vorgefunden. Diese Betonabschottung war mit einfachen Mittel nicht zu öffnen, so dass der Versuch der Begehung der Stollenanlage abgebrochen werden musste.
Da zur Gefahrenabschätzung Kenntnisse über die eigentliche Stollenanlage un-entbehrlich sind, wird als erfolgversprechendste und auch kostengünstigste Maß-nahme eine zumindest teilweise Öffnung der Betonwand kurzfristig angestrebt.

Regierungs- Bunker im Ahrtal:

bunker ahrtalIm romantischen Ahrtal befand sich über viele Jahrzehnte eine geheime Bunkeranlage, die im "Kalten Krieg" als Regierungsbunker genutzt wurde. Diese aufwändige Anlage der Bundesrepublik Deutschland hat ihren Ursprung in den Jahren 1915-1918. Die geplante und nie fertig gestellte Eisenbahnlinie sollte die Versorgung der kaiserlichen Truppen in Frankreich unterstützen. Nach Jahren ohne Nutzung wird sie im 3. Reich als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und zur Champignonzucht verwendet. Ab 1943 produziert die Rüstungsfirma Gollnow Sohn in den Eisenbahntunnels Bodenanlagen für die A4-Rakete, besser bekannt als Vergeltungswaffe 2 (V2). In dieser Untertagefabrik kommen neben zivilen Beschäftigten und Soldaten der Deutschen Wehrmacht auch Kriegsgefangene, Militärinternierte, ausländische Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge zum Einsatz. In zwei Lagerbereichen sind Hunderte von Häftlingen untergebracht. Nach der Verlegung des Betriebs nach Nordthüringen haben die Menschen aus dem Ahrtal in den Tunnelanlagen (Bunker) Schutz vor alliierten Bombenangriffen gesucht. Etwa um 1953 werden die Eingänge der Tunnels durch die französische Besatzungsmacht gesprengt. Bis 1958 nutzt die Bundesschule für die Ausbildung von Helfern des Technischen Hilfswerkes die Bunker Anlage. In der Hochphase des "Kalten Krieges" zwischen 1958 und 1972 lässt die Bundesregierung die Tunnelanlagen (Bunker) zum atombombensicheren Bunker als Ausweichsitz der Regierung ausbauen. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Zerfall des Warschauer Paktes verliert die Bunkeranlage seine Funktion. In den Jahren 2001-2006 wird der Bunker zurückgebaut. 2007 wird auf den ersten 200 Metern der ehemaligen Bunker 1 (Ost/Ost) das Museum des kalten Krieges eingerichtet. Die Geschichte dieser Bunkeranlage wird in Diesem Forum Behandelt.

Luftschutzstollen Emschertor:
luftschutz

Der Luftschutzstollen war für die Mitarbeiter des Stahlwerkes vorgesehen. Für die Errichtung mussten Grundstücke fremder Grundstückseigentümer in Anspruch genommen werden, Es musste deren Zustimmung eingeholt werden. Die Genehmigungen haben die Eigentümer mit der Bitte erteilt, den Stollen bei Angriffen mitbenutzen zu dürfen.
Der Stollen ist auch als Bunker oder Emschertor Bunker bekannt und Heute gut verriegelt.Da Dortmund als Ziel der Deutschen Rustung auf der Top Ten Stand wurden die Stollen auch oft genutzt.
Der Stollen ist auch als Bunker oder Emschertor Bunker bekannt, seit neustem wurd er Verfüllt.

 


Sonnenbunker:
sonnenbunker

Zum Schutz der Bevölkerung vor den Terrorbombern gebaut, wurde der Sonnenbunker Dortmund´s Antwort auf den Kalten Krieg. Der 1. Bunker der Republik der aktiv und real getestet wurde.

Munitionsbunker:
unitionsbunker

Munitionsbunker einer alten Kaserne in Dortmund. Diese Anlage wurde von den Engländern in Besatzungszeiten genutzt und steht heute leer es gibt dort viele solcher kleinen Bunker.

Unbekannter Bunker:
unbekannter bunker

Diesen Bunker haben wir in der Nähe von Hoesch in Hörde Gefunden. Er ist verschloßen und Hat laut unseren Informationen Etwas mit ab oder Grundwasser zu tuen Genaues wissen wir leidern icht.

Luftschutz unter Dortmund:
luftschutz stollen dortmund

Der Luftschutzstollen zieht sich durch die halbe Innenstadt und wurde durch den U-Bahnbau in zwei Teile zerschnitten. Leider ist es sehr schwer eine Begehung zu organisieren. Wir bleiben am Ball und werden euch auf dem laufenden halten.

Henrichshütte:
henrichshütte

Die Henrichshütte hat einiges zu bieten, Unter- wie Oberirdisch. Es gibt im Museum noch einen Luftschutzstollen der für jedermann zugänglich ist. Der interessante Teil unter dem ehemaligen Werk ist leider nur noch auf Bilder zu sehen. Der Abbruch schreitet stätig voran. Leider.

Nano Technologie und Spinde